Kategorie: news
Erfolgreicher Start des CAS Customer Behavior & Psychology
Der CAS Customer Behavior & Psychology an der HWZ hat seine erste Durchführung erfolgreich abgeschlossen.
Ein intensiver Durchlauf mit engagierten Teilnehmenden, spannenden Diskussionen und vor allem einer zentralen Erkenntnis:
Wer Kunden wirklich verstehen will, muss tiefer gehen als klassische Marketinglogiken.
Im CAS werden Erkenntnisse aus Psychologie, Verhaltensökonomie und Neurowissenschaft nicht nur vermittelt, sondern direkt in die Praxis übersetzt. Für Marketing, Kommunikation, UX, Innovation und Vertrieb.
Ein besonderes Highlight ist das Modul „Students in the Streets“. Hier verlassen die Teilnehmenden bewusst den Seminarraum und beobachten Verhalten direkt im Alltag. Was passiert, wenn man Menschen nicht fragt, sondern ihnen beim Entscheiden zuschaut? Genau hier entstehen die spannendsten Erkenntnisse.
Einblick gefällig? Sehen Sie sich das Video an:
Möchten Sie auch verstehen, warum Menschen entscheiden, wie sie entscheiden?
Nach dem erfolgreichen Start geht der CAS in die nächste Runde:
– Start: Mai und November 2026
– Ort: Zürich (HWZ)
– Abschluss: CAS (15 ECTS)
Weitere Informationen und Anmeldung:
Wie KI das Neuromarketing verändert
Künstliche Intelligenz verändert derzeit viele Bereiche des Marketings, auch das Neuromarketing.
Lange Zeit galt diese Disziplin als komplex, teuer und vor allem grossen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen vorbehalten. Neue Technologien verändern das nun grundlegend.
Ein Beispiel für solche neuen Möglichkeiten ist unser EmoCheck. Mit Hilfe von KI analysieren wir Bilder, Designs oder Botschaften darauf, welche Emotionen sie beim Betrachter auslösen und geben Inputs, wie sie näher an den Kundenwunsch gebracht werden können.
Erfahren Sie in diesem Interview mit DirectPoint, welche Rolle künstliche Intelligenz im Neuromarketing spielt und warum Unternehmen dadurch neue Einblicke in menschliche Entscheidungen gewinnen.
Möchten Sie sich zu diesem Beitrag oder zu anderen wertvollen Neuro-Tipps mal telefonisch austauschen? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier:
Social Media und Konsum: Was neuropsychologisch wirklich passiert
Influencer trinken beiläufig Alkohol in ihren Stories. Produkte tauchen scheinbar zufällig im Alltag auf. Marken werden nebenbei getragen, konsumiert oder verwendet.
Was harmlos wirkt, kann messbare Effekte haben: Eine Studie aus den USA mit 2’000 jungen Erwachsenen zeigt, dass 73 % der Teilnehmenden nach dem Konsum von Instagram-Videos mit Alkohol mehr Lust auf Alkohol verspürten. Was passiert hier im Gehirn – und wie können wir gegenwirken?
Genau darüber hat Philipp Zutt kürzlich im Interview mit toxic.fm gesprochen:
Transkript zum Durchlesen weiter unten
Möchten auch Sie verstehen, welche emotionalen Mechanismen auf Social Media Kaufentscheidungen beeinflussen – und wie Ihre Marke diese Wirkung bewusst und verantwortungsvoll gestalten kann?
Melden Sie sich einfach über dieses unverbindliche Kontaktformular:
Transkript
Moderatorin: Junge Erwachsene entwickeln häufiger Lust auf Alkohol, wenn sie Influencer in den sozialen Medien beim Trinken sehen. Das zeigt eine Studie aus den USA, in der Forscher mit 2’000 jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren ein Experiment gemacht haben. Die Hälfte bekam 20 kurze Instagram-Videos mit Lifestyle-Influencern, die Alkohol nebenbei trinken. Die andere Gruppe bekam ähnliche Alltagsinhalte, aber ohne Alkohol. Nach der Studie gaben 73 % der jungen Erwachsenen mit dem Alkohol im Feed Lust auf Alkohol an. Aber wieso beeinflusst uns das so fest, wenn man etwas Nebensächliches sieht? Der Neuromarketing- Expert Philipp Zutt weiss es.
Philipp Zutt: Bei der klassischen Werbung haben wir einen eingebauten Werbefilter im Hirn. Alles, was als Werbung sofort erkannt wird, wird ein bisschen anders vom Hirn wahrgenommen, als das, was im Alltag einfach so reinplätschert.
Moderatorin: Auf Social Media verschwimmt diese Grenze.
Philipp Zutt: Was ja genauso Werbung ist, aber nicht als Werbung signalisiert wird und im Hirn nicht als das kodiert wird. Das hat einen Impact auf die Verarbeitung im Hirn.
Moderatorin: Dadurch kann man schneller beeinflusst werden.
Philipp Zutt: Bei Social Media sieht man Dinge in sehr kurzer Frequenz immer wieder. Man hat das Gefühl, alle trinken das, alle tragen das, alle haben das an. Man hat das Gefühl, man muss auch dazugehören.
Moderatorin: Dadurch ist auch viel Wiederholung drin. Das führt im Hirn dazu, dass etwas vertrauter wird. Wiederum verwechselt man das mit Qualität und wird so beeinflusst. Was man tun kann, um gegen diese Manipulation resistent zu sein, berichten wir in einer halben Stunde hier auf «toxic.fm».
Moderatorin: Die sozialen Medien beeinflussen uns tagtäglich. Meistens ohne, dass es uns auffällt. Das sagt eine Studie aus Amerika. Sie zeigte, dass Probanden, Videos mit Alkohol geschaut haben, deutlich mehr Lust bekommen haben, etwas Alkoholisches zu trinken. Aber wie kann man sich gegen diese Beeinflussung wehren? Mario Roos fand es heraus.
Redaktor Mario Roos: Sich nicht von sozialen Medien beeinflussen zu lassen, ist gar nicht mal so einfach. Die Informationen von Social Media werden in einem sehr emotionalen Teil des Hirns verarbeitet. Das passiert so schnell, dass man keine Zeit hat, sich über die Beeinflussung bewusst zu werden. Wichtig ist, dass man sich aktiv reflektiert und fragt, ob man in letzter Zeit neue Bedürfnisse bekommen hat. Das sagt Philipp Zutt. Er ist Dozent für Neuromarketing und macht mit seiner Firma Zutt & Partnern auch Unternehmensberatungen.
Philipp Zutt: Feststellen, ist plötzlich ein Bedürfnis da, das man vorher nicht hatte, das durch die wiederholte Exposition, das wiederholte Kommunizieren dieser Botschaft, etwas im Hirn konstruiert wurde und sich etwas festgesetzt hat.
Redaktor Mario Roos: Man soll also nicht einfach losshoppen, sondern sich zuerst überlegen, ob man das wirklich auch braucht.
Philipp Zutt: Wenn ich zum x-ten Mal etwas gesehen habe und das Gefühl habe, dass ich es unbedingt kaufen muss, kann ich mir zum Beispiel nochmals 24 Std. Zeit geben, ganz bewusst, um zu fragen, ob ich es wirklich brauche, warum ich es brauche. Brauche ich das Produkt oder meine ich es nur, weil das Gefühl so gut ist, dass mir das Produkt vielleicht gibt? Jage ich dem Gefühl oder dem Produkt nach?
Redaktor Mario Roos: Ausserdem kann man sich auch überlegen, in welchen Situationen man besonders anfällig ist, um beeinflusst zu werden.
Philipp Zutt: Bin ich besonders empfänglich für Spontankäufe am Abend? Oder wenn ich gestresst oder gelangweilt bin? Wenn man das versucht, an sich zu reflektieren, bis hin zu … wenn es enorme Masse annehmen würde bei jemandem, könnte man z.B. raten, ein Konsumtagebuch zu führen.
Redaktor Mario Roos: So kann man die Situationen extra meiden und damit das Hirn entlasten.
Moderatorin: Was lernen wir daraus? Immer zuerst studieren und dann erst konsumieren.
Weit mehr als nur ein neues Gesicht – Rebranding für mehr Involvement
Sie wünschen sich mehr Involvement Ihrer KundInnen oder MitgliederInnen?
Dieses Anliegen stand auch bei GastroZürich im Zentrum. Als Verband wollten sie mehr Austausch und Gemeinschaftsgefühl –
sowohl intern als auch mit ihren MitgliederInnen – um damit ihren Mehrwert für die Gastronomie zu stärken.
Doch wie schafft man dies?
Im Zentrum stand die Frage, was sich die MitgliederInnen überhaupt von GastroZürich wünschen.
Gemeinsam mit Zutt & Partner emotional ermittelt, strategisch verankert und über alle Touchpoints konsequent verfolgt –
wie die Antwort darauf aussieht, erfahren Sie im Video:
Und wie schaffen Sie mit Ihrem Branding tatsächlichen Mehrwert?
Fragen Sie heute noch Terminvorschläge für einen unverbindlichen Telefon-Austausch an.
In nur 15 Minuten erhalten Sie erste Inputs, wie Sie auf involvierende Art und Weise ein emotional stimmiges Rebranding erreichen.
Cyber on Tour – Cyber-Sensibilisierung spielerisch erleben
Cyber-Gefahren sind allgegenwärtig – ebenso wie ihre Verdrängung.
Für viele von uns wird diese «unsichtbare Gefahr» erst dann real, wenn wir selbst zum Opfer geworden sind.
Die Mobiliar möchte KMUs frühzeitig auf Cyber-Risiken aufmerksam machen und richtig darauf vorbereiten. Wie?
Gemeinsam mit Effex, BlackPearl Production und ZUTT & PARTNER ist «Cyber on Tour» entstanden – ein mobiler und vollkommen verhaltensorientiert aufgebauter Raum, in dem KMUs Cyber-Themen spielerisch begegnen können. Dabei gibt’s Spass, Teambildung und wertvolle Learnings in einem.
Hier können Sie einen Blick in den mit Neuroprinzipien vollgepackten Raum werfen:
Wie sensibilisieren wir gemeinsam Ihre KundInnen?
Fragen Sie heute noch Terminvorschläge für einen unverbindlichen Telefon-Austausch an. In nur 15 Minuten erhalten Sie erste Inputs, wie Sie durch den Einsatz von Prinzipien wie Gamification und AHA-Effekten eine starke Sensibilisierung mit Alltags-Transfer erreichen können.
Wie Black Friday uns zum Kauf verleitet
Heute ist Black Friday. Überall leuchten Prozentzeichen, Timer laufen herunter, überall «Nur heute!», «Letzte Stücke!», «50 %!». Doch warum reagiert unser Gehirn gerade auf solche Reize so stark? Warum greifen wir impulsiv zu – oft schneller, als wir rational denken können?
Hinter Black Friday stecken keine Zufälle, sondern gezielte Trigger. Dopamin-Erwartung, Verlustangst und sozialer Druck wirken wie ein dreifacher Blitzschlag im Gehirn – und genau darüber spreche ich in der aktuellen «Durchblick»-Podcastfolge von Blick:
Möchten auch Sie verstehen, wie Marken neuropsychologisch wirken – und wie Sie Kaufverhalten gezielt positiv beeinflussen können? Melden Sie sich einfach über dieses unverbindliche Kontaktformular:
Interview am Bring! Jubiläumsevent: Warum Werbung nur im richtigen Moment wirkt
Warum zündet dieselbe Werbung manchmal – und manchmal gar nicht?
Beim Jubiläumsevent von Bring! Labs machte Philipp Zutt auf der Bühne interaktiv und multisensual erlebbar, warum Kontext oft der entscheidende Faktor ist – und wie stark Emotionen unser Verhalten in jedem Umfeld beeinflussen.
In einem Video-Interview, das im Anschluss an seine Keynote aufgenommen wurde, erklärt er, wie Marken Contextual Advertising mit neuropsychologischen Erkenntnissen verbinden können, um im richtigen Moment Wirkung zu entfalten.
Hier geht’s zur ganzen Event-Rückblende inkl. vollständigem Video auf m&k:
Möchten auch Sie Ihr Publikum mit einem massgeschneiderten Speech rund um die Themen Kundenemotionen, Kaufentscheidungen und Neuromarketing inspirieren?
Erfahren Sie mehr auf www.philippzutt.ch
EmoCompass®-Studie: Diese neue Banknote wünscht sich die Schweiz
Das «gute Gefühl» beim Gutes tun – Spender-Wunschgefühle als Basis für SOS-Kinderdorf
Welche Emotionen wünschen sich Spenderinnen und Spender, wenn sie Gutes tun?
Diese Frage ist für SOS-Kinderdorf zentral, um mit ihrer wertvollen Arbeit Kinder aus aller Welt unterstützen zu können.
Und genau dieser Frage ist Zutt & Partner mit dem EmoCompass® nachgegangen. Die Wunschgefühle der Spenderinnen und Spender sowie spannende Neuro-Prinzipien bildeten die stringente Basis für verschiedenste Touchpoints – und für die komplette Neuaufgleisung des Patenschafts-Bereiches.
Schauen Sie hier, wie das Spenden zur ganzheitlichen Herzens-Sache wird:
Wie ziehen wir gemeinsam einen roten Faden durch Ihre Touchpoints?
Fragen Sie heute noch Terminvorschläge für einen unverbindlichen Telefon-Austausch an. In nur 15 Minuten erhalten Sie erste Inputs, wie Sie durch das konsequente Ausspielen der Wunschemotionen die Wirkung Ihrer Botschaften stärken können.
Ein Teil der M-Budget Produkte verschwindet – was bedeutet das aus Emotions-Sicht?
Verschiedene M-Budget Produkte der ikonischen Verpackung verschwinden in ihrer bisherigen Form aus den Regalen. Eine Billiglinie, die für viele längst Kultstatus hatte – und ganze Generationen begleitet hat.
Was passiert, wenn solche Alltagsanker plötzlich fehlen? Wie reagieren Kundinnen und Kunden darauf emotional? Genau darüber hat Philipp Zutt kürzlich im Interview bei toxic.fm gesprochen:
Transkript zum Durchlesen weiter unten
Möchten auch Sie wissen, wie Ihre Marke in entscheidenden Momenten emotional wirkt – und wie Sie diese Wirkung bewusst lenken können? Melden Sie sich einfach über dieses unverbindliche Kontaktformular:
Transkript
Moderator: Für immer. Ja, das habe ich zuerst gedacht – dass das so sei bei dieser einen Marke, die mich mein ganzes Leben lang begleitet hat. Ich rede von M-Budget. Aber jetzt ist es offiziell: Seit gestern wird das ikonische Grün-Weiss bald aus der Migros-Filiale verschwinden. Irgendwie macht mich das ein bisschen traurig, denn ich habe doch immer mal wieder M-Budget-Produkte gekauft. Und so wie mir wird es wahrscheinlich auch vielen anderen gehen – wie man im Beitrag von Céline Biethardt hört.
Journalistin: Wie vielen Studentinnen und Studenten haben diese Produkte schon den Monat gerettet? Es geht um M-Budget, die Kultmarke der Migros. Gestern wurde bekannt, dass Migros die Produkte umbenennen und in einem neuen Design verkaufen will – darunter auch die Billiglinie, die es fast 30 Jahre lang gegeben hat. Wir haben mit Philipp Zutt, einem Neuromarketing-Experten, darüber gesprochen, wie es den Kundinnen und Kunden mit diesem Entscheid geht.
Philipp Zutt: Bei der Marke M-Budget tut es manchen besonders weh, weil es nicht einfach irgendeine Billiglinie war, sondern eine, die fast schon Kultstatus erreicht hat.
Journalistin: Laut dem Experten gibt es mehrere Phasen, sich an eine solche Änderung zu gewöhnen.
Philipp Zutt: Man reagiert zuerst mit Irritation, Ablehnung, mit Verlustgefühlen. Es gibt verschiedene Phasen: In einer zweiten Phase versucht man sich daran zu gewöhnen, doch es gibt auch Skepsis, Misstrauen. Erst in einer dritten Phase beginnt man, das Ganze pragmatisch zu betrachten. Die Gewöhnung wird stärker – bis es in einer vierten Phase zur neuen Normalität wird.
Journalistin: Trotzdem werden einige M-Budget-Fans Mühe haben mit diesem umstrittenen Entscheid der Migros.
Philipp Zutt: Da nimmt man gewissen Leuten ein Stück Alltag und Alltagskultur weg. Das kann zu Unmut führen – zu Reaktionen wie einem Shitstorm, bis hin zu: „Okay, dann gehe ich jetzt woanders einkaufen.»
Journalistin: Der Marketingchef der Migros hat im Migros-Magazin gesagt, dass sich Kundinnen und Kunden offenbar für den Kauf von Budgetprodukten schämen. Das erklärt Philipp Zutt so:
Philipp Zutt: Man will gegenüber Verwandten, Bekannten und so weiter einen guten Eindruck machen. Und grundsätzlich gilt: Etwas Billiges macht keinen guten Eindruck. Billig steht für „Ich kann es mir nicht leisten.»
Journalistin: Aber ist es nun trotzdem ein guter Entscheid der Migros, gerade das Design dieser Kultmarke zu ändern?
Philipp Zutt: Aus Sicht der Migros, die momentan schauen muss, effizienter zu werden, ist es sinnvoll. Ein solcher Abbau von Marken spart Geld – bei der Logistik, bei Verpackungen und vor allem bei Marketingkosten. Rein ökonomisch ist es ein guter Entscheid.
Journalistin: Der Preis soll laut Migros aber nicht ändern. Ihr werdet also auch in Zukunft die ikonischen Produkte kaufen können – einfach mit neuem Design und Namen.
Moderator: Noch dieses Jahr sollen die ersten Produkte im neuen Design erscheinen. Aber keine Angst: Alte Verpackungen werden nicht weggeworfen, sondern noch verkauft. Es kann also bis zu zwei Jahre dauern, bis das grün-weisse Design ganz aus der Migros verschwindet.
SRF-Interview zu Toblerone: Reicht das Schweizerkreuz als Swissness-Ersatz?
Vor zwei Jahren verschwand das ikonische Matterhorn von der Toblerone-Verpackung – ein Schritt, der für viel mediale und emotionale Aufmerksamkeit sorgte.
Nun folgt der Schritt zurück zur Swissness: Künftig ziert das Schweizerkreuz die Toblerone-Verpackung. Doch reicht dieses Symbol als Ersatz in Sachen Markenwirkung und Swissness?
Im SRF-Interview ordne ich die Entscheidung aus Neuromarketing-Perspektive ein:
Hier geht es zu meiner Einschätzung mit SRF im Juni 2022, als Toblerone die Produktionsverlagerung kommunzierte
Möchten auch Sie die Wirkung Ihres Produktes neuropsychologisch untersuchen und verbessern?
Melden Sie sich einfach über dieses unverbindliche Kontaktformular:
Der 1. April als neuropsychologische Chance
Ob Ikea-Hotdog-Duft oder Luftgitarren im Online-Shop: Richtig gemacht, sind 1.-April-Scherze kleine Goldgruben fürs Gehirn.
Denn Überraschung, Humor und ein kurzer Dopaminschub können Marken emotional aufladen, für Aufmerksamkeit sorgen und sogar das Vertrauen stärken. Vorausgesetzt, der Scherz ist clever, charmant und zielt nicht auf Angst oder Unsicherheit.
Warum das so ist, habe ich kürzlich im Interview bei toxic.fm erklärt:
Möchten auch Sie Ihre Kundinnen und Kunden positiv überraschen – nicht nur am 1. April?
Melden Sie sich einfach über dieses unverbindliche Kontaktformular:
Vermisstmeldungen auf Fruchtsäften – Genial oder geschmacklos?
Was haben Vermisstmeldungen mit Fruchtsäften zu tun? Auf den ersten Blick: nichts. Doch genau das macht die aktuellste Kampagne von true fruits (vgl. Blick) so provokant – und gleichzeitig erfolgreich.
In meinem aktuellen toxic.fm-Beitrag analysiere ich, warum solche aussergewöhnlichen Ideen funktionieren können und wo die Grenzen liegen:
Möchten auch Sie mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung auffallen und maximale Wirkung im Kundenhirn erzielen?
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier:
SRF-Interview zum Phänomen «Black Friday»
Dieses Jahr gab es aus neurowissenschaftlicher Perspektive besonders viel über die Black Week und den Black Friday zu diskutieren.
SRF Interview
Im Interview mit SRF spricht Philipp Zutt über die Einführung und Entwicklung des Black Fridays in der Schweiz. Wie beeinflussen Rabatte und Schnäppchen unsere Entscheidungsprozesse? Und warum ist dieser Tag für viele so unwiderstehlich?
Interview in der Handelszeitung
Auch die Handelszeitung hat dieses Thema aufgegriffen:
Im Gespräch mit Andreas Güntert beleuchtet Philipp Zutt, wie unser Gehirn auf die Inszenierung von Angeboten reagiert, warum diese Strategien so verführerisch sind und was Unternehmen daraus lernen können.
Weitere Medienberichte
Darüberhinaus berichteten zahlreiche weiteren Medien über die Neuro-Psychologie des Black Fridays:
TOP ONLINE, 28.11.2024: Die Schnäppchenfalle: Wie Händler uns manipulieren
m&k, 28.11.2024: Menschen sind beim Shopping stark emotionsgetrieben
Schweizer Bauer, 25.11.2024: Wir sind stark emotionsgesteuert
TOP ONLINE, 25.11.2024: Kaufen oder bereuen: Experte erklärt Black-Friday-Shoppingverhalten
MarketScreener, 25.11.2024: Kaufen oder bereuen: Experte erklärt Black-Friday-Shoppingverhalten
Nau.ch, 25.11.2024: Kaufen oder bereuen: Experte erklärt Black-Friday-Shoppingverhalten
Blick, 24.11.2024: Black Friday ist wie dreimal Blitzeinschlag im Hirn
Möchten Sie sich über die emotionalen Aspekte des Marketings auszutauschen – sei es im Kontext von Black Friday oder darüber hinaus?
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier:
«Der grösste Escape Raum der Schweiz» – Gamification sorgt für einzigartigen Pisten-Spass
Der Winter naht, die Skiausrüstung wird geprüft, vielleicht bald Skiferien gebucht – die Vorfreude steigt …
Zutt & Partner holt Gamification direkt auf die Piste und hat für die Bergbahnen von Arosa und Lenzerheide einzigartige Ski Escape-Routen entwickelt.
Involvierende Geschichten, spannende Rätsel, Teamwork und hohes Involvement machen den Skitag zu einem ganz besonderen, emotionalen Erlebnis. Das garantiert in Erinnerung bleibt.
Kostprobe gefällig? Schnuppern Sie im Video herein:
Wie schaffen wir zusammen für Ihre KundInnen unvergessliche Erlebnisse?
Fragen Sie heute noch Terminvorschläge für einen unverbindlichen Telefon-Austausch an. In nur 15 Minuten erhalten Sie erste Inputs, wie Sie mit Gamification und weiteren Neuro-Effekten bleibende Erinnerungen schaffen können.
Wie man Bauchgefühle gezielt in Design übersetzt – Ein Branding, das die Firmen-Emotionen transportiert
Wie findet man eine neue Markenidentität, die voll zum Bauchgefühl passt?
Musculus Cosmetics war auf der Suche nach einem neuen Branding, das emotional einfach sitzt – um gegen aussen so auftreten zu können, wie sie sich gegen innen schon lange fühlen.
Mit dem EmoCompass® wurde dieses interne Bauchgefühl genau erfasst und in eine emotionale DNA übersetzt. Diese bildete die Basis für die gemeinsame Suche nach einem Naming, das sich von Klang bis Wortbild «einfach richtig anfühlt».
Gespannt auf’s selber nachfühlen? Dann lohnt sich ein Blick ins Video:
Wie transportieren wir gemeinsam Ihre Marken-Emotionen zu Ihren KundInnen?
Fragen Sie heute noch Terminvorschläge für einen unverbindlichen Telefon-Austausch an. In nur 15 Minuten erhalten Sie erste Inputs, wie Sie durch das Kennenlernen und richtige Ausspielen der Wunsch-Emotionen einen starken Brand schaffen.
SRF-Interview: Warum funktionieren Warenhäuser immer noch?
Während einstige Konsumtempel verwaisen oder schliessen, investieren Manor und Globus in Warenhäuser. Aus gutem Grund.
Im neuen Schwerpunkt-Beitrag beleuchtet Radio SRF, warum das Einkaufen im stationären Handel weiterhin beliebt ist und welche Strategien Warenhäuser anwenden, um den Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu bieten.
Im Interview erklärt Philipp Zutt, wie das multisensorische Erlebnis beim Einkaufen unser emotionales Hirn aktiviert und warum dies Onlineshops kaum bieten können – zum Interview und zum gesamten Beitrag geht es hier:
SRF: Warum das Warenhaus weiterlebt
Und hier die extended Version des Interviews mit Philipp Zutt anhören:
Möchten auch Sie von den Vorteilen von emotionalisierten Verkaufs- und Beratungsflächen profitieren, die ein 5-Sinnes-Erlebnis auslösen?
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier:
EmoCompass®-Studie: «Natürlich» schlägt «Vegan»
Frauen emotional für die ICT- und MINT-Welt gewinnen
Am 23. Mai 2024 fand eine richtungsweisende Medienkonferenz statt, die sich mit der dringenden Frage beschäftigte, wie mehr Frauen für die ICT- und MINT-Welt gewonnen werden können. Diese exklusive Zusammenstellung umfasst Aufnahmen von der Medienkonferenz, Fotos aus dem inspirierenden Kickoff-Workshop und Interviews mit den Initianten und Initiantinnen. Zudem erhalten Sie hier Zugang zu den Studienergebnissen und einer praxisorientierten Toolbox, die konkrete Handlungsempfehlungen zur Förderung von Frauen in ICT und MINT gibt.
Entdecken Sie, welche Schritte unternommen werden, um die nächste Generation von Tech-Pionierinnen zu fördern und den Anteil an Mädchen und Frauen in ICT-Berufen zu erhöhen.
Inhaltsverzeichnis
Projekt-Snapshot-Video abspielen
Medienkonferenz nochmals ansehen
Studienbericht und Emotions-Toolbox downloaden, Massnahmen einsehen
Grund für den tiefen Anteil von Schülerinnen und Frauen in der ICT- und MINT-Welt ist die vorherrschende Assoziation dieser Berufe mit Technik und Programmieren sowie tief verwurzelte stereotype Rollenbilder, die die Berufswahl von Frauen beeinflussen. Aktivitäten mit dem Ziel, diese Rollenbilder aufzubrechen, konnten bisher keine signifikante Verbesserung erreichen, weshalb die Initianten einen innovativen Ansatz gewählt haben: Sie führten eine Studie durch, die die wahren Empfindungen von Mädchen und Frauen aufdeckt.
Die EmoCompass®-Studie hat die Emotionen von ICT-Fachkräften und jungen BerufseinsteigerInnen sowie von potenziellen Quereinsteigerinnen analysiert, und konnte unter anderem aufzeigen, dass ICT Berufe mit unpassenden emotionalen Codes (Bildwelten, Textwelten, Farben, usw.) etabliert und verankert sind.
Diese Erkenntnisse wurden genutzt, um einen Werkzeugkasten für Unternehmen, Institutionen, Bildungseinrichtungen und Interessierte bereitzustellen. Dieser ermöglicht es, ICT- und Technologieberufe mit den richtigen emotionalen Codes neu zu positionieren und zu bewerben, sodass sie emotionale Relevanz für Mädchen und Frauen gewinnen und diese stärker ansprechen.
Wieso? – Weil uns die Neurologie lehrt, dass die Form, wie eine Botschaft kommuniziert wird, auf die Perzeption einen starken Einfluss hat. Inhalte werden, wenn deren Aufmachung zur Erwartungshaltung und/oder zu Motiven passt, lieber und länger studiert, besser erinnert und positiver konnotiert. Forschungen im Bereich der Psychologie und Marketing zeigen, dass Sprache und visuelle Darstellungen einen tiefgreifenden Einfluss auf die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung haben. Durch die Anpassung der Art und Weise, wie ICT-Jobs dargestellt werden, können wir die zugrunde liegenden Stereotypen ansprechen und ändern, was zu einer erhöhten Attraktivität dieser Karrierewege für Frauen führen kann.
Zudem legt die Initiative einen breit gefächerten Ansatz mit einem grossen Massnahmenbündel ans Herz, der über Jahre hinweg wirksam ist und alle Lebensphasen von Frauen – vom Kindesalter über die Jugend bis hin zur erwachsenen Frau – berücksichtigt. In einem ersten Kickoff-Workshop wurden diese Massnahmen priorisiert und triagiert und verschiedene Arbeitsgruppen bestehend aus Exponenten von Unternehmen, Hochschulen und Institutionen kümmern sich gezielt um die Umsetzung. Dies basierend auf der Erkenntnis, dass nur eine Vielzahl von konzertierten Massnahmen zum erwünschten Change führen werden.
Weitere zweckdienliche Informationen finden Sie auf der Plattform
www.innovation.zuerich unter dem Navigationspunkt «#Talent»
Kickoff zu Massnahmen mit Kanton, Verbänden, Unternehmen und Hochschulen
Es benötigt Zeit, über Jahrzehnte gewachsene Berufs- und Rollenvorstellungen in der Gesellschaft zu korrigieren. Wir wollen mit dieser Initiative diesen Prozess (nochmals von einer neuen Seite) anstossen. Deshalb fand auch schon ein ganztägiger Workshop mit der Wissenschaft (UZH, PH, FHNW) und Praxis (Google, Swisscom, Ergon Informatik u.V.m.) statt, in dem Massnahmensideen diskutiert, priorisiert und konkretisiert wurden. Änderungen in der Berufswahl und Karriereentwicklung von Frauen sind nur durch eine Vielzahl von Impulsen, Begegnungen, Auseinandersetzungsmöglichkeiten/Touchpoints mit dem Thema ICT und den Menschen im Berufsfeld über die verschiedenen Lebensphasen hinweg erreichbar. Und das möglichst schon vom Kindsalter an und durchaus auch auf spielerische Art und Weise. Hier ein paar Impressionen aus dem Workshop:
Beitrag TOP-Medien: Interviews mit jungen Frauen, Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Neuromarketing-Experte Philipp Zutt
In der Presse
- Tagesanzeiger: Zürich will mit Emotionen mehr Frauen in die ICT-Branche bringen
- Werbewoche: Zürich will mit Emotionen mehr Frauen in die ICT-Branche bringen
- INSIDE IT: Zürich will mehr Frauen in die ICT holen
- Limmattaler Zeitung: So will der Kanton Zürich mehr Frauen in die ICT-Branche bringen
- persoenlich.com: Zürich will mehr Frauen in ICT-Berufe bringen
- punkt4info: Initiative will mehr Frauen für ICT-Berufe gewinnen
- Swiss IT Magazine: ICT-Berufsbildung Schweiz will mehr Frauen für ICT-Berufe
- Sunshine Radio: Zürich will mit Emotionen mehr Frauen in die ICT-Branche bringen
- Radio Central: Zürich will mit Emotionen mehr Frauen in die ICT-Branche bringen
- TOP-Medien: Zürich will mehr «Frauen-Power» in der IT
- Innovation Zurich: Initiative aims to attract more women to ICT professions
- NZZ: Die IT-Branche will mehr Frauen für sich gewinnen – mit viel Pink und Rosa und «einer bildlichen, einfachen Sprache»
- 20 Minuten: Kanton lockt Frauen mit einer «Toolbox» voller Klischees
- NZZ: So will Zürich mehr Frauen in die ICT-Branche bringen
- Nau.ch: Zürich will mit Emotionen mehr Frauen in die ICT-Branche bringen
Die Initianten im Überblick

Kanton Zürich (Amt für Wirtschaft + Amt für Arbeit)
Das Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich arbeitet für die Bevölkerung und die Unternehmen im Wirtschaftsraum Zürich, leistet einen Beitrag an förderliche Rahmenbedingungen und setzt sich für faire sowie zeitgemässe Arbeitsbedingungen in den Betrieben ein. Das Amt für Arbeit des Kantons Zürich arbeitet für die Bevölkerung und die Unternehmen im Wirtschaftsraum Zürich und bringt Stellensuchende und Arbeitgebende zusammen.
digitalswitzerland
digitalswitzerland ist eine schweizweite, branchenübergreifende Initiative mit dem Ziel, die Schweiz in eine führende digitale Nation zu transformieren. Gemeinsam mit einem Netzwerk von 170+ Mitgliedern und nicht-politischen Partnern, darunter mehr als 1’000 Top-Führungskräfte, engagiert sich digitalswitzerland in über 25 Projekten, um den digitalen Wandel in der Schweiz zu inspirieren, zu initiieren, mitzugestalten und anzuführen.
ICT-Berufsbildung Schweiz
ICT-Berufsbildung Schweiz ist die nationale Organisation der Arbeitswelt für das Berufsfeld der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT). Der Verband ist zuständig für sämtliche eidgenössischen Berufsabschlüsse in der Informatik und Mediamatik und ist Prüfungsinstanz für die verschiedene eidgenössischen Fachausweise. ICT-Berufsbildung Schweiz wird getragen von 9 nationalen Branchen- und Berufsverbänden sowie 17 regionalen ICT-Berufsbildungsverbänden.
taskforce4women
taskforce4women ist Austausch- und Vernetzungsplattform für Frauen und Männer, sie ist ein Knowledge Hub, Inspirationsquelle und agiert als Do- & Think-Tank. Die taskforce4women ist eine Initiative der Müller-Möhl Foundation.
ZUTT & PARTNER
ZUTT & PARTNER ist ein Neuromarketing Forschungs- und Beratungsunternehmen aus dem Zürcher Oberland und analysiert seit über 20 Jahren emotionale Welten in den Gehirnen verschiedener Zielgruppen. Das in Zusammenarbeit mit der Wissenschaft entwickelte Werkzeug EmoCompass® ermöglicht das Beleuchten einer breiten Palette von Fragestellungen, von Marketing und Branding bis hin zu Emotionen bei der Berufswahl.

v.l.n.r. Serge Frech (Geschäftsführer ICT-Berufsbildung), Katharina Werlen (Co-Projektleiterin, Amt für Wirtschaft Kt. ZH), Julia Trzicky (Geschäftsführerin Müller-Möhl Foundation), Regierungsrätin Carmen Walter Späh (Volkswirtschaftsdirektorin Kt. ZH), Philipp Zutt (Neuromarketing-Experte, GL Zutt & Partner AG), Anita Martinecz Fehér (Co-Projektleiterin, Amt für Wirtschaft Kt. ZH)
EmoCompass®-Studie: Galaxus vs. Brack – Wer gewinnt emotional?
Was Verpackungen männlich macht
Schwarz oder grau, klare Formen und aufmerksamkeitsstarke Schriften dominieren auch weiterhin die Verpackungen für Männerkosmetik. Doch warum ist das so?
Genau über dieses Thema habe ich mich mit KOSMETIK international unterhalten und Erklärungen geliefert.
Erfahren Sie im Beitrag, welche Gründe hinter diesem bewährten Schema stehen und wie es die Wahrnehmung von Männerkosmetik beeinflusst:
Möchten Sie sich zu diesem Beitrag oder zu anderen wertvollen Neuro-Tipps mal telefonisch austauschen? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier:
7 Neuro-Gründe, weshalb Weihnachtswerbung wirkt
Die Weihnachtszeit ist nicht nur eine Zeit der Besinnlichkeit und des Beisammenseins, sondern auch ein Höhepunkt für Marketers und Werbetreibende weltweit. Doch was macht Weihnachtswerbung so besonders und warum reagieren unsere Gehirne so stark darauf? In diesem Newsbeitrag tauchen wir zusammen in die faszinierende Welt des Neuromarketings ein und beleuchten sieben Schlüsselfaktoren, die die Effektivität von Weihnachtswerbungen erklären.
💡 £700 und ein freundlicher Hund: Diese Bar ging dieses Jahr mit einer selbstgedrehten Weihnachtswerbung viral, weil das Video Menschen zusammen bringt.
1. Erhöhtes Emotions-Volumen
Weihnachten ist seit eh und je die Zeit des «nach Hause kommen» und des Zusammenkommens mit den liebsten Menschen. Menschen erleben während der Festtage sozusagen ihre «private emotionale Nr. 1», die mit vielen tiefen Emotionen verbunden ist. Durch emotionales Storytelling oder das Präsentieren herzerwärmender Szenen in Werbungen wird genau an diese tief verwurzelten emotionalen Bedürfnisse nach Nähe und Zugehörigkeit angeknüpft – und die Spots fügen sich dank stark präsentem Geschichtenerzählen «wie eine weitere Weihnachtsgeschichte» ganz natürlich in die Festtagsstimmung ein. Diese Strategie ist besonders effektiv, da Marken so an die private emotionale Nr. 1 anknüpfen können. Und damit nicht nur kurzfristige Verkäufe fördern, sondern auch langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.
2. Sensorische Stimuli-Aktivierung
Die typische Weihnachtsästhetik hat sich seit vielen Jahrzehnten kaum verändert: Warm leuchtende Lichter, Weihnachtsbäume, Schnee – aber auch klar definierte Düfte, Geschmäcker und Klänge sind eng mit Weihnachten verknüpft. Über die Zeit hat sich also ein sehr starker emotionaler roter Faden rund um Weihnachten gesponnen, der alle Sinne umfasst. Und je mehr Sinne im Hirn gleichzeitig angesprochen werden, desto mehr und stärkere Emotionen werden ausgelöst (Stichwort «Multisensual Enhancement»). Das Praktische: Auch in auf einen oder zwei Sinne ausgelegten Medien können zusätzliche Sinne über gelernte Sinnesbrücken aktiviert werden. Denn zeigt man beispielsweise frisch gebackene Zimtsterne, steigt uns automatisch deren Duft in die Nase.
💡 Aldi stellt 2023 die weihnachtlichen Sinneserlebnisse ins Zentrum.
💡 Bei Coop standen mit dieser Werbebotschaft im 2020 Grosszügigkeit und Reziprozität im Zentrum.
3. Sozialer Konformitätsdruck
Weihnachten ist eine Zeit des Gebens und der Großzügigkeit. Werbungen, die auf Geschenkideen oder Sonderangebote hinweisen, nutzen den sozialen Druck und die Erwartung, anderen zu dieser Zeit Geschenke zu machen. Dies kann zum Kauf anregen, besonders wenn Produkte als ideale Geschenke positioniert werden. Verstärkt wird das Ganze durch das psychologische Prinzip der Reziprozität: Man möchte in sozialen Beziehungen stets einen Ausgleich schaffen – bekommt man selbst etwas geschenkt, möchte man etwas mindestens gleich Tolles zurückschenken.
4. Prinzip der Knappheit
Weihnachtswerbungen betonen oft die Begrenztheit der Zeit (z.B. “Angebot nur bis Weihnachten!”) oder die Einmaligkeit von saisonalen Produkten. Diese Strategie erzeugt ein Gefühl der Dringlichkeit und fördert schnelle Kaufentscheidungen. Darüber hinaus spielt das Prinzip der Knappheit eine entscheidende Rolle – wenn Kunden glauben, dass ein Produkt nur für eine begrenzte Zeit oder nur in einer begrenzten Menge verfügbar ist, steigt ihre Bereitschaft, es zu erwerben, um eine verpasste Gelegenheit zu vermeiden. Zusätzlich wird durch solche begrenzten Angebote ein psychologischer Anreiz geschaffen: Das Produkt oder die Dienstleistung wirkt exklusiver und damit wertvoller und attraktiver – und eignet sich umso besser als Geschenk.
💡 Weihnachtsangebot von Ex Libris «mit Ablaufdatum» bis 4. Dezember 2023.
💡 So wirken die süssen Überraschungen von Lindt wie für den/die EmpfängerIn geschaffen (2023).
5. Relevanzsteigerung durch Personalisierung
Während der Weihnachtszeit suchen Kunden nach speziellen Geschenken für Freunde und Familie. Datengetriebenes Marketing ermöglicht es Retailern, die genauen Vorlieben und Interessen ihrer Kunden zu verstehen. Dies erlaubt es ihnen, massgeschneiderte Werbebotschaften zu kreieren, die relevante Produktvorschläge für spezifische Geschenkempfänger bieten. Je höher die Relevanz für den Betrachter ist, desto grösser ist die Absatzchance. Auch personalisierbare Produkte erfreuen sich an grossem Erfolg in der Weihnachtszeit: Durch die Ergänzung des Namen der/des Beschenkten passt das Produkt auf einmal noch viel besser zur Person – und gibt dem Schenkenden einen weiteren starken Kaufgrund.
6. Wecken von Kindheitserinnerungen
Weihnachten ist oft eng mit Kindheitserinnerungen verknüpft. Viele Menschen erinnern sich an die Magie und Aufregung, die sie als Kinder während der Weihnachtszeit empfunden haben. Werbungen, die solche nostalgischen Gefühle ansprechen, können eine starke emotionale Reaktion hervorrufen. Durch das Wiedererleben dieser positiven Emotionen werden Kunden eher dazu motiviert, Produkte zu kaufen, die mit diesen glücklichen Erinnerungen verbunden sind. Nostalgie kann ein mächtiges Werkzeug sein, um Vertrauen und eine emotionale Bindung zur Marke aufzubauen.
Übrigens: Was die perfekte Weihnachts-Märchenfigur wäre, erfahren Sie in dieser Emotions-Studie >
💡 Die Magie eines erfüllten Wunsches: Migros knüpft auch im 2023 wieder an Kindheitserinnerungen an.
💡 Samsung inszeniert 2021 den emotionalen Wert seines Smartphones als Liebesgeschichte mit Happy End.
7. Gesteigerte Ausgabenappetenz
In der Weihnachtszeit sind viele Menschen eher bereit, Geld auszugeben. Dies liegt natürlich teilweise an der kulturellen Tradition des Schenkens und der Feierlichkeit der Saison – zudem legen sich viele Personen schon lange im Voraus ein «mentales Konto» für Weihnachten an und rechnen mit grösseren Ausgaben. Dazu kommt: Gegen Jahresende steht auch das «Sich-selbst-etwas-Gönnen» mehr im Zentrum. Neben etwas Besonderem für die Liebsten möchten sich viele auch selbst mal richtig für die Strapazen des Jahres belohnen. Retailer nutzen diese Bereitschaft, indem sie Sonderangebote, Rabatte und exklusive Produkte anbieten. Werbungen, die auf den Wert des Produkts für den Kunden oder den emotionalen Wert eines Geschenks hinweisen, können besonders gut an diese Ausgabebereitschaft anknüpfen.
Diese 7 Neuro-Effekte zeigen deutlich, wie tiefgreifend Weihnachtswerbung unsere Entscheidungsprozesse beeinflusst und warum sie so wirkungsvoll ist. Sie bieten eine einzigartige Gelegenheit, nicht nur kurzfristige Umsatzsteigerungen zu erzielen, sondern auch langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen und zu stärken.
EmoCompass® ermöglicht revolutionäre Erforschung der Skin-Brain-Axis
Erstmals wurde mit dem EmoCompass® der Einfluss eines kosmetischen Wirkstoffs auf die Emotionen der Anwenderinnen erforscht. Dies zeigt, dass mittels EmoCompass® neben der Wirkung von Marketingmassnahmen ebenso wertvolle Informationen über die Auswirkung der Produkte selbst auf die Kundenemotionen erfasst werden können.
Die enge Verbindung zwischen Haut und Hirn, die sogenannte «Skin-Brain-Axis» ist weit bekannt: Stress wirkt sich negativ auf’s Hautbild aus und ein schlechtes Hautbild führt wiederum zu Stressgefühlen. Wie schafft man es, in einer Welt voller Stressoren diesen Kreislauf zu durchbrechen? Gibt es kosmetische Wirkstoffe, die das Hautbild und das innere Wohlbefinden gleichermassen verbessern?
Diesen Fragen hat sich Mibelle Biochemistry in Zusammenarbeit mit Zutt & Partner angenommen und eine neuartige Studie durchgeführt, die die Welten der Biochemie und der Neurowissenschaft verbindet.
Dabei wurden anhand des neu entwickelten Produktes TiMOOD™ zum ersten Mal die Auswirkungen eines kosmetischen Wirkstoffs auf die emotionalen Empfindungen von gestressten Probandinnen untersucht. Als Messinsturment kam das komplett nonverbale neuropsychologische Forschungstool EmoCompass® zum Einsatz – eine absolute Neuheit im Kosmetik-Bereich.
28 Tage TiMOOD™ – 3 Einblicke in die Emotions-Welt
Studienaufbau
Die Studie wurde an gestressten Probandinnen durchgeführt – parallel zur klassischen Hautbild-Studie. Das Ziel war herauszufinden, ob der Wirkstoff TiMOOD™ die Emotionen der Probandinnen näher zum Zielgefühl «Wellbeing / Entspanntheit» bewegen kann. Während der 28 Studien-Tage trugen die Probandinnen täglich eine Crème mit TiMOOD™ auf. Zu drei Messzeitpunkten wurde ihre Emotions-Lage überprüft: Ganz zu Beginn (Pre Messung), direkt nach dem ersten Auftragen von TiMOOD™ (Instant Post Messung) und ganz am Ende der Studie (Post Messung). Dabei beantworteten sie jeweils nonverbal via EmoCompass® die Frage «Wie fühlen Sie sich gerade?». Durch diese Methodik konnte die aktuelle Gefühlslage ganz ohne rationale Sprach-Verzerrungen erfasst werden. Eine Kontrollgruppe, die Crème ohne TiMOOD™ auftrug, schloss diverse weitere potenzielle Einflüsse aus (z.B. Jahreszeit, Wetter-Einfluss, Placebo-Effekte usw.). Zudem wurden Einflüsse von privaten Ereignissen (z.B. Jobverlust, …) herausgerechnet, die die Gefühlslage der Probandinnen ebenfalls hätten beeinflussen können.
Oben: Zeitlicher Ablauf der Studie inkl. Messzeitpunkte
Unten: Die nonverbale Emotions-Erfassung mittels EmoCompass®.
Reicht ein einmaliges Auftragen?
Pre- vs. Instant Post Messung
Vergleicht man die ersten beiden Messzeitpunkte – die Pre Messung (ganz zu Beginn) und die Instant Post Messung (direkt nach dem ersten Auftragen von TiMOOD™) – zeigt sich: Magische Sofort-Effekte treten nicht auf. Die Emotionen der Probandinnen, die TiMOOD™ aufgetragen haben («Verum»), haben sich nicht signifikant verändert. Auch die leichte Emotions-Verschiebung der Kontrollgruppe-Gruppe («Placebo») ist klar nicht signifikant und somit dem Zufall zuzuschreiben. Ein einmaliges Auftragen von TiMOOD™ verbessert die Emotionen also nicht.
Die EmoMap© (Vergleich verschiedener EmoProfile©) stellt dar, wie nahe die gemessenen Gefühlslagen der Probandinnen beim Ziel-Gefühl liegen. Die Darstellung der Ergebnisse entspricht den Regeln der multivariaten Statistik und mathematischen Standardverfahren. Einfach: Es geht nicht um oben, unten, links oder rechts – massgebend sind die Abstände zwischen den einzelnen Pins.
Verum = Gruppe, die Crème mit Wirktoff TiMOOD™ aufgetragen hat = Versuchsgruppe
Placebo = Gruppe, die Crème ohne Wirkstoff TiMOOD™ aufgetragen hat = Kontrollgruppe
Lohnt es sich, dranzubleiben?
Pre- vs. Post Messung
Nach einer Anwendungsdauer von 28 Tagen wurde eine dritte Messung – die Post Messung – vorgenommen. Die ausgewerteten Daten konnten bei der Kontrollgruppe wieder keine signifikanten Veränderungen darlegen. In der Tendenz war das Stresslevel der Probandinnen sogar noch leicht höher. Bei der Versuchsgruppe zeigte sich in der gleichen Zeit allerdings eine signifikante Entwicklung: Die Probandinnen fühlten sich nach der Anwendung von TiMOOD™ deutlich entspannter. Der Wirkstoff konnte die Stressgefühle also auf der emotionalen Empfindungsebene reduzieren.
Die EmoMap© (Vergleich verschiedener EmoProfile©) stellt dar, wie nahe die gemessenen Gefühlslagen der Probandinnen beim Ziel-Gefühl liegen. Die Darstellung der Ergebnisse entspricht den Regeln der multivariaten Statistik und mathematischen Standardverfahren. Einfach: Es geht nicht um oben, unten, links oder rechts – massgebend sind die Abstände zwischen den einzelnen Pins.
Verum = Gruppe, die Crème mit Wirktoff TiMOOD™ aufgetragen hat = Versuchsgruppe
Placebo = Gruppe, die Crème ohne Wirkstoff TiMOOD™ aufgetragen hat = Kontrollgruppe
Fazit
Wie aus der EmoCompass®-Studie hervorgeht, kann der Wirkstoff TiMOOD™ neben dem Hautbild auch die emotionalen Empfindungen verbessern. So kann TiMOOD™ die «Skin-Brain-Axis» von beiden Seiten her angehen und dem Stresskreislauf doppelt entgegenwirken. Dank der Einsatz-Première des EmoCompass® in der Kosmetik-Forschung konnte erstmals nonverbal festgestellt werden, in welche Richtung sich die Emotionen von Probandinnen während der Studiendauer verändert haben.
Somit ist bestätigt, dass mittels EmoCompass® nicht nur die Wirkung von Marketingmassnahmen sondern ebenso wertvolle Informationen über die Auswirkung der Produkte selbst auf die Kundenemotionen erfasst werden können. Dies bietet auch diversen anderen Branchen spannende neue Möglichkeiten, Emotionen zu messen und wirkungsvoll zu lenken.
Apropos lenken: Die gemessene Veränderung des emotionalen Moods der ProbandInnen liefert auch grad einzigartige und wertvollste Hinweise, wie sich die emotionale Marketingwelt rund um das Produkt anfühlen soll. So können für Touchpoints gezielte Design-Inputs entwickelt werden – zum Beispiel in Sachen Farb-, Bild- und Text-Welt.
Möchten auch Sie die Wirkung Ihres Produkts oder Ihrer Kunden-Touchpoints messen und lenken?
Radio Top-Interview zu verschiedenen Neuromarketing-Effekten
Beim Blick in ein Schaufenster, in dem analoge Uhren ausgestellt sind, fällt oft Eines auf: Auf allen Zifferblättern ist’s 10 nach 10.
Aber was hat es mit dieser Zeigerposition auf sich, die sich verschiedenste Marken von Nische bis Luxus zu Nutze machen?
Dies und mehr erklärt Philipp Zutt in seinem Neuro-Tipp-Interview mit Radio Top:
Möchten Sie sich zu diesem Interview oder zu anderen wertvollen Neuro-Tipps mal telefonisch austauschen? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier:
Chicorée wird trinkbar!
Wie kann das Shopping-Erlebnis der Chicorée-KundInnen intensiviert und wertvoller gemacht werden?
Die Antwort ist trinkbar, heisst «Chicotée» – und ist mehr als ein normales Getränk.
Basierend auf den mit dem EmoCompass® erhobenen Markenemotionen von Chicorée wurde ein Getränke-Konzept erstellt, das das beliebte Chicorée-Feeling trifft und emotional mehr Wirkung erzielt, denn: Mit einem Getränk werden zusätzliche Sinne erreicht, die sonst beim Shopping aussen vor bleiben. Und je mehr Sinne involviert sind und dieselbe Botschaft ins Hirn transportieren, desto mehr Emotionen werden ausgelöst.
Der daraufhin entstandene Chicotée ist deshalb rundum auf das Chicorée-Markenfeeling abgestimmt: Vom Naming, über das Design, das Packaging und den Geschmack.
Der Chicotée ist also mehr als nur eine willkommene Shopping-Erfrischung. Er ermöglicht ein Einkaufserlebnis, welches über alle Sinne spürbar wird und erfolgswirksam Emotionen auslöst.
Das folgende Video bietet einen Einblick in das spannende Projekt:
Löst Ihre Marke bzw. Ihre Customer Journey einheitliche Emotionen über alle Sinne aus? Möchten auch Sie von einem EmoCompass®-Projekt – von der Studie über die Emotions-Strategie bis hin zu konkreten Design-Inputs – profitieren? Melden Sie sich für eine erste, kostenlose Einschätzung.
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier.
EmoCompass®-Studie: Wie sieht der perfekte ChatGPT der Zukunft aus?
Vertiefendes SRF-Interview zur Toblerone-Thematik
Radio SRF hat die EmoCompass®-Studie von Zutt & Partner zu Toblerone aufgegriffen und in einem Interview mit Philipp Zutt vertieft.
Dabei ging es um die Fragen inwiefern Toblerone an Swissness eingebüsst hat, was die konkreten Auswirkungen sind und in welchen Bereichen bereits etwas unternommen wurde, um diesem Verlust entgegenzuwirken.
Einschätzungen aus Neuromarketing-Sicht liefert ein SRF-Interview mit Philipp Zutt:
Möchten Sie sich zu diesem Interview mal telefonisch austauschen? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier:
EmoCompass®-Studie: So viel Swissness verliert Toblerone wirklich
SRF-Interview: Warum funktioniert Gender-Marketing?
Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts sprechen Unternehmen gezielt Geschlechter an. Dabei bedienen sie sich oftmals Klischees wie beispielsweise die Farben Rosa für Frauen- und Blau für Männer-Produkte.
Im neuen Schwerpunkt-Beitrag ging das Wirtschaftsmagazin Trend von Radio SRF der Frage nach, wie Geschlechter-Marketing funktioniert und welche Auswirkungen es auf die Konsumenten und Konsumentinnen hat.
Im Interview mit Philipp Zutt wurde dabei näher beleuchtet, wie das Kundenhirn auf geschlechter-spezifisches Marketing reagiert. Das Interview mit Philipp Zutt können Sie sich hier anhören:
Wie sprechen Sie Geschlechter an? Möchten Sie von geschlechtsneutraler Vermarktung profitieren? In einem unverbindlichen Erstkontakt erhalten Sie erste Ansätze und Inspirationen für Ihre Marke.
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier:
Neuromarketing Insight #10: Emotionaler roter Faden über alle Touchpoints
Als Marke ist es essentiell, den Kunden und Kundinnen in Erinnerung zu bleiben. Doch was hat das mit einem emotional roten Faden zu tun?
Das Kundenhirn speichert Informationen, indem es Verbindungen herstellt. Diese Verbindungen sind umso stärker, je öfter sie aktiviert werden. Wie Spuren im Schnee bleiben die Wege erhalten, welche häufig genutzt werden.
Diese Erkenntnis aus der Neurologie hat weitreichende Folgen für den Marketing-Alltag. Im neuen Insight-Video lernen Sie mehr dazu:
Möchten Sie weitere Neuro-Prinzipien kennenlernen? In einer auf Ihre Branche massgeschneiderten Keynote über Neuromarketing kommen Sie und Ihre Crew auf neue Ideen und bringen dadurch Ihre Marke weiter.
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier.
Transkript zum Video
Hallo, ich bin Philipp Zutt – zusammen mit meinem Team messe und und lenke ich seit 20 Jahren Emotionen. In den nächsten 1 bis 2 Minuten erfahren Sie, weshalb Sie einen emotionalen roten Faden über all Ihre Touchpoints durchziehen sollten.
Im Laufe der Customer Journey begegnen Kunden und Kundinnen Ihrer Marke auf unterschiedlichste Art. Sie sehen zum Beispiel ein Plakat, lesen einen Newsletter oder Social Media Post, gehen durch eine Filiale, telefonieren mit der Service Hotline oder halten gar ein physisches Produkt in den Händen. Die erlebten Emotionen all dieser Touchpoints werden im Hirn als Muster abgespeichert. Unterscheiden sich diese Muster, werden sie an unterschiedlichen Orten im Hirn abgespeichert. Das Hirn kann so kein emotional stimmiges Gesamt-Markenbild generieren.
Diese Inkonsistenz führt dazu, dass Ihre Marke weniger positiv beurteilt wird und auch schlechter in Erinnerung bleibt. Zwischen ähnlichen Mustern hingegen baut das Hirn eine Verbindung. Das heisst die dazugehörigen Touchpoints werden einander automatisch zugeordnet und fügen sich zu einem für das Hirn konsistenten emotionalen Marken-Muster. Und dieses wird übrigens mit jedem weiteren Touchpoint sogar zusätzlich noch gestärkt.
Vergleichbar nämlich mit einer Spur im Schnee bleiben jene Muster am besten und am längsten verfügbar, die immer wieder und immer gleich benutzt werden. So reicht es mit der Zeit, einen einzigen Touchpoint auszuspielen, um das gesamte Marken-Muster im Hirn zu reaktivieren. Beispielsweise das goldene M von McDonald’s am Strassenrand kann bereits einen McDonald’s Fan zum Strahlen bringen. Die Person sieht sich dann mit Freunden im Restaurant sitzen und genießen, schmeckt den Geschmack des Big Macs oder erinnert sich an eine Szene am McDrive aus dem TV Spot. Dieser emotionale rote Faden ist wertvoll, denn er bringt Bindung und Umsatz.
Und jetzt sind Sie dran. Welche emotionale Welt möchten Sie mit Ihrer Marke aufgehen lassen? Melden Sie sich dazu für einen persönlichen Austausch. Bis bald.
EmoCompass®-Studie: A.Vogel vs. Berocca vs. Burgerstein
Die Video-Serie Neuromarketing Insights feiert 10 Folgen
In bereits 10 Folgen präsentierte Philipp Zutt regelmässig Insights aus der Welt des Neuromarketings. In diesen Videos erhalten Sie Fakten und Praxis-Tipps für Ihren Marketing-Alltag. Sämtliche Episoden wurden zudem auch auf persönlich publiziert und erfreuten sich grosser Beliebtheit.
Anlässlich dieses Meilensteins gibt es jetzt alle Episoden im Überblick. Auf zahlreiche weitere Folgen voller spannender Neuromarketing-Insights!
In diesem ersten Video dreht sich alles um den Kaufentscheid – und was dabei im Kundenhirn vor sich geht. Sie erfahren, welche Rolle Emotionen spielen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.Nr. 1: Wie kauft unser Hirn ein?
Nr. 2: Im Kundenhirn digital Duftreize auslösen?
Sinnesbrücken: Wie kann man beispielsweise durch einen visuellen Input im Kundenhirn einen olfaktorischen (Duft) Reiz auslösen? Dieses Phänomen ist in der heutigen digitalen Welt besonders wertvoll, denn Websites und Apps funktionieren heute meist nur 1- bis 2-sinnig.
Wie wählt das Kundenhirn zwischen Alternativen? – Philipp Zutt erklärt, weshalb es so wichtig ist, beim Kunden die emotionale Nr. 1 zu sein.Nr. 3: Zur emotionalen Leuchtturm-Marke werden
Nr. 4: Spielerisch zu mehr Business
Dem Menschen ist der Spieltrieb angeboren. Auch im Erwachsenenalter lieben wir es, zu spielen: Sei es Golf, Kreuzworträtsel oder Escape-Rooms. Doch was hat das mit Marketing zu tun? – Erfahren Sie, wie und warum Sie Ihre Kunden unbedingt spielen lassen sollten.
Die Kunden haben Mühe, Ihre Emotionen, Bedürfnisse und Idealvorstellungen in Worte zu fassen. Deshalb bleibt den Unternehmen meist verborgen, was die Kunden wirklich wollen. Dieser Gold Standard lässt sich aber nonverbal herausfinden.Nr. 5: Den verborgenen Gold Standard aufdecken
Nr. 6: Wie unser Gehirn Emotionen nachahmt
Wenn Kunden eine fürs Hirn richtig gestaltete Eiscreme-Werbung sehen, schmecken sie das Glacé in Gedanken im optimalen Fall gleich selber. Verantwortlich dafür sind sogenannte Spiegelneuronen, die Emotionen «nachmachen». Diese Neuronen können auch Sie für Ihr Marketing nutzen.
Das menschliche Gehirn vergleicht ständig – auch Preise. Dies kann man sich zu Nutze machen, indem man sogenannte Preisanker geschickt einsetzt. Durch das bewusste Setzen von Preisankern nimmt der Kunde Preise weiterer Produkte anders wahr, was zu mehr Umsatz führen kann.Nr. 7: Dank Preisankern den Umsatz steigern
Nr. 8: Was passiert im Kunden-Hirn nach dem Kauf?
Die meisten Marketingleute legen den Hauptfokus darauf, die Kunden zum Kaufen zu bewegen. Doch was geschieht nach dem Kauf im Kundenhirn? Insbesondere bei teuren Produkten setzen bei den Kunden nach dem Kauf oftmals Zweifel und Reuegefühle ein. Diese negativen Emotionen können schwerwiegende Folgen für Ihr Marketing haben.
Egal, ob nun ein Konsument eine neue Zahnbürste kauft, oder ein Unternehmen in eine teure Maschine investiert: Emotionen spielen immer die zentrale Rolle.Nr. 9: Weshalb Emotionen auch im B2B entscheidend sind
Nr. 10: Wie Ihre Marke in Erinnerung bleibt
Das Kundenhirn speichert Informationen indem es Verbindungen herstellt. Diese Verbindungen sind umso stärker, je öfter sie aktiviert werden. Wie Spuren im Schnee bleiben die Wege erhalten, welche häufig genutzt werden.
Hat einer dieser Insights Ihr Interesse geweckt? Tipps für die Umsetzung in die Praxis erhalten Sie bei einem unverbindlichen Erstkontakt.
«Wer wird Mibelliär» – Mehr Involvement bei digitalen Events
Wie schafft man an einem digitalen Event mit TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt echtes Involvement?
Der Active Ingredient-Hersteller Mibelle Biochemistry hat auf Basis eines Konzepts von Zutt & Partner mit einem spielerischen Ansatz einen Vorstoss gewagt – mit der Frage: «Wer wird Mibelliär?». Entstanden ist ein Live-Quiz mit Spielspass und Learnings, das auf neuropsychologischen Effekten wie der Gamification basiert.
Gestützt durch das Competition-Feeling unter den TeilnehmerInnen strebt «Wer wird Mibelliär» nach mehr Interaktion und Involvement und macht den digitalen Event zu einem Erlebnis, welches nicht nur den glücklichen GewinnerInnen in Erinnerung bleibt.
Wie Mibelle Biochemistry den gamifizierten Ansatz verfolgt, sehen Sie im Video:
Wie emotionalisieren Sie Ihre Online-Events und wollen auch Sie wahres Involvement?
Fragen Sie heute noch Terminvorschläge für einen unverbindlichen Telefon-Austausch an. In nur 15 Minuten erhalten Sie erste Inputs, wie Sie mit einem spielerischen Ansatz Ihre Online-Events erfolgswirksam emotionalisieren und mehr Involvement schaffen können.
Der Perspektivenwechsler – Produkt-Aspekte zum Anfassen
Wie können komplexe Themen, fachliche Produkt-Aspekte oder intangible Dienstleistungen für KundInnen fassbar gemacht werden?
Die Raiffeisenbank Mittleres Toggenburg macht es am Beispiel Finanz-Produkte vor: Um ihren KundInnen Banken-Themen zugänglicher zu machen, hat sie den durch Zutt & Partner entwickelten Perspektivenwechsler eingesetzt.
Der physische Perspektivenwechsler schafft einen doppelten Sinnes-Bezug auf multisensualer Ebene: Er macht Botschaften wortwörtlich beGREIFBAR und die Interaktion mit den KundInnen zum einmaligen Erlebnis. Das Beste daran? Der Perspektivenwechsler ist so universell, dass er sich sich auf jegliche Branchen und Themen adaptieren lässt – z.B. für das Emotionalisieren von Medikamenten, Versicherungen, IT-Dienstleistungen und Vieles mehr.
Wie das geht, erfahren Sie im Video:
Möchten auch Sie Ihre Themen als Story, Vergleiche oder Zeitreisen inszenieren?
Fragen Sie heute noch Terminvorschläge für einen unverbindlichen Telefon-Austausch an. In nur 15 Minuten erhalten Sie erste Inputs, wie Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung erfolgswirksam emotionalisieren können.
Neuromarketing-Impuls am Zürioberland Forum 2022
Was ist Neuromarketing und wie kann es Ihr Unternehmen weiterbringen? –
In einem unterhaltsamen Speech erhalten Sie klare Antworten auf diese Fragen. Mit anschaulichen Praxis-Beispielen tauchen Sie und Ihr Team in die Welt des Neuromarketings ein. Eindrückliche Erkenntnisse aus Neurologie und Psychologie werden spielend verdeutlicht und führen zu konkreten Handlungstipps.
Eindrücke am Beispiel eines Neuromarketing-Impulses am diesjährigen Zürioberland Forum erhalten Sie in diesem Video:
Möchten auch Sie ein Stück Neuromarketing erleben? Gerne entwickle ich ein massgeschneidertes Referat zu Ihren Herausforderungen, Ihren Zielen und zu Ihrer Branche – egal ob in Form einer Key-Note, einer Schulung oder eines Motivations-Speechs.
7 Emotions-Tricks für Ihre B2B-Marke
«Emotionen haben in B2B-Märkten nichts zu suchen.» – Dieser Irrtum hält sich hartnäckig. Dagegen ist völlig klar, auch hier entscheidet das Bauchgefühl. Denn letztendlich entscheiden immer Menschen. Und diese entscheiden bei JEDEM Entscheid zu rund 90% emotional.
Doch viele tun sich schwer, Emotionen effektiv auszulösen. Deshalb hat Zutt & Partner sieben Emotions-Tricks für B2B-Marken zusammengetragen und diese in der letzten persönlich-Ausgabe publiziert. Im Interview erhalten Sie zudem Zusatzinfos für die optimale Umsetzung und Antworten dazu, welche Rolle rationale Faktoren spielen.
Diese Emotions-Tricks treffen auf eine breite Palette an B2B-Märkten zu. Sind Sie interessiert an massgeschneiderten Tipps für Ihre Branche? Gemeinsam emotionalisieren wir auch Ihr Business.
Durchgängige Emotionen trotz breitem Sortiment
Die Getränkemarke Farmer von LANDI bietet ein sehr breites Sortiment: Von Mineralwasser über Energy Drinks bis hin zum Feierabend-Bier. Doch lösten die Getränke bisher weder die optimalen Produktemotionen aus, noch die Markenemotionen von LANDI.
Mit einer EmoCompass®-Studie kam LANDI den Wunsch-Emotionen ihrer Kunden auf die Spur. Mit diesem Fundament entstand eine neue Emotions-Strategie für Farmer. Dabei wurden die Marken-Emotionen näher an den Kundenwunsch gebracht. Anhand dieser Strategie wurden anschliessend die Marke und die Packagings effektvoll redesigned.
So entstand ein Sortiment, das über zahlreiche Produkte und Sinne erfolgswirksam Emotionen auslöst. Dieses Video bieten einen Einblick in das spannende Projekt:
Löst Ihr Sortiment bzw. Ihre Customer Journey einheitliche Emotionen aus? Möchten auch Sie von einem EmoCompass®-Projekt – von der Studie über die Emotions-Strategie bis hin zu konkreten Design-Inputs – profitieren? – Wenn Sie mir eine Übersicht Ihrer Kunden-Touchpoints schicken, erhalten Sie eine allererste Einschätzung geschenkt.
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier.
So löst eine Bank spielend Emotionen aus
Mit dem neuen Schaufenster-Quiz lädt die Raiffeisenbank Thalwil ihre Kunden und Kundinnen bereits vor der Bank zum Spielen ein. Dabei stehen in dieser ersten Quiz-Edition nicht Hypotheken und Sparen im Zentrum. Stattdessen werden die Themen Genossenschaft und Regionalität näher gebracht – was zu starker emotionaler Differenzierung gegenüber anderen Banken führt.
Zudem bringt diese Gamification zahlreiche erfolgsfördernde Effekte mit sich. So entstehen mehr Involvement, Aufmerksamkeit und eine stärkere Verankerung im Kundenhirn.
Wie eine solche Kundeninteraktion konkret aussieht, sehen Sie in diesem Video:
Möchten auch Sie von Gamification profitieren? Ob Bank, Apotheke, Immobilienvermittler oder Versicherung – gemeinsam finden wir die perfekten spielerischen Interaktionen passend zu Ihrem Business.
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier.
Neuromarketing Insight Nr. 9: Emotionen in B2B-Märkte
Scheinbar verdrängen Entscheidungsgremien und Jahresbudgets jegliches Bauchgefühl. So ist in vielen Köpfen immer noch die Meinung gefestigt, dass B2B-Märkte rein rational ticken.
Aber ob nun ein Konsument eine neue Zahnbürste kauft, oder ein Unternehmen in eine teure Maschine investiert: Emotionen spielen immer die zentrale Rolle.
Dennoch gibt es beim Emotionsmarketing in B2B-Märkten Wichtiges zu beachten. Mit welchen emotionalen Themen Sie B2B-Kunden und -Kundinnen erfolgswirksamer erreichen, erfahren Sie im neuesten Insight-Video.
Möchten Sie weitere Neuro-Prinzipien kennenlernen? In einer auf Ihre Branche massgeschneiderten Keynote über Neuromarketing kommen Sie und Ihre Crew auf neue Ideen und bringen dadurch Ihre Marke weiter.
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier.
Transkript zum Video
Hallo, ich bin Philipp Zutt. Zusammen mit meinem Team messe und lenke ich seit 20 Jahren Emotionen. In den nächsten gut 60 Sekunden erfahren Sie, welche Rolle Emotionen in B2B Märkten spielen.
Wie oft habe ich schon gehört: “Nein, wir brauchen doch keine Emotionen in unserem Marketing. Wir sind in einem B2B-Markt tätig.” Die Meinung, dass B2B im Gegensatz zu B2C rational sei, hat sich in vielen Köpfen festgesetzt. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Egal, ob Ihre Kunden Unternehmen oder Privatpersonen sind, am Schluss sind es immer Menschen, die entscheiden und deren Hirn funktioniert genau gleich im beruflichen Umfeld, wie wenn sie privat Einkäufe tätigen. Ob es also beispielsweise um den Kauf einer neuen elektrischen Zahnbürste fürs Ferienhaus geht, oder um die Anschaffung eines millionenteuren MRT-Gerätes in einem Spital, im Vordergrund ist immer das System 1 (emotional) in unserem Hirn, gegenüber dem System 2 (eher rational). Es prägt den Grossteil jeder Entscheidung, eben auch B2B.
Weil nun aber das geschäftliche Umfeld meist etwas anders gestaltet ist als das private, sind es auch andere emotionale Trigger, die in den Vordergrund rücken. Beispielsweise sehr grosse Investitionen machen Vertrauen umso wichtiger. Oder die allseits bekannten Jahresbudgets lassen Planungssicherheit in den Vordergrund rücken. Und nicht zuletzt im Hinterkopf jedes Entscheiders / jeder Entscheiderin ist immer auch das persönliche berufliche Fortkommen, die persönliche berufliche Karriere. Vertrauen, Sicherheit, Karriere – alles hochemotionale Faktoren.
Und auch rationale Infos sind wichtig. Besonders, wenn die Entscheidung gefallen ist. Denn ich muss diese nicht nur gegenüber mir selbst oder dem Lebenspartner / einer Lebenspartnerin begründen, sondern zum Beispiel einem Steering-Committee oder gar den Aktionären. Und die lassen sich mit einem «Ich hatte halt ein gutes Bauchgefühl» nur sehr selten abspeisen. Es gilt also, das emotionale Hirn mit spezifischen B2B Emotionen zu bespielen und dem rationalen Hirn die nötigen Begründungen nachzuliefern.
Mehr dazu in einem persönlichen Austausch. Bis bald.
Radio Top: Wann lohnen sich Marken-Botschafter wirklich?
Wie können Marken wissen, ob Roger Federer, George Clooney, Christa Rigozzi oder Charles Nguela am besten zu ihnen passt? Lässt sich ein solcher Fit messen? Und wieviel verdient ein solcher Marken-Botschafter überhaupt?
Dies und mehr erklärt Philipp Zutt in seinem Interview mit Radio Top.
Sind Sie auf der Suche nach einem Ambassador? Mit dem EmoCompass® finden Sie den passenden Botschafter für Ihre Marke.
Oder sehen Sie zuerst hier, wie eine solche Fit-Analyse im Detail aussehen kann.
Wie im Glarnerland ein Bankbesuch zum Erlebnis wird
Wie wird der Bankbesuch zum Erlebnis?
Zusammen mit der Glarner Regionalbank hat Zutt & Partner die Geschäftsstelle in Niederurnen von Grund auf neu emotionalisiert. Im Video können Sie die Geschäftsstelle entdecken. Dazu gibt es auch einen Einblick in den Prozess: Von der EmoCompass®-Analyse bis zur handfesten Emotionalisierung.
Emotionalisierungs-Prozess:
Wie die GRB in 3 Schritten zur Erlebnisbank wurde
Als Basis für dieses Projekt diente eine ausführliche Emotions-Analyse. Dafür wurden mit dem EmoCompass® die Wünsche und Empfindungen der Glarnerinnen und Glarner untersucht.
2. Emotions-Konzept
Aufbauend auf dieser Emotions-Analyse entstand ein Grobkonzept. Dabei kamen bewährte neuropsychologische Prinzipien zum Einsatz:
- Den Kunden machen lassen
- Sinnesbrücken
- Komplexes greifbar machen
- … und viele weitere
Daraus entstand auch die Idee, Finanzthemen mit einer Gondelbahn zu visualisieren und zu tangibilisieren.
3. Umbau der Geschäftsstelle zur Erlebnis-Bank
Mit dem grünen Licht der GRB erfolgte die Umsetzung vom Konzept in die Praxis. Zusammen mit BroncoKunst und Jung Architektur wurde die Geschäftsstelle in Niederurnen erfolgswirksam umgebaut. Dank der treffenden Material-Wahl zahlen auch die haptischen Sinneseindrücke auf das Emotions-Konto der Bank ein.
Damit ist ungleich mehr als einfach «eine schöne, neue Bank» entstanden – vielmehr ein Beratungsumfeld, welches die Sinne anspricht, Involvement auslöst, den Kundenkontakt auf ein neues Level hievt und die Bank mit ihrer Nähe auf einzigartige Art und Weise im Hirn verankert.
Möchten auch Sie von Neuromarketing profitieren? In einem unverbindlichen Workshop erhalten Sie erste Impulse für Ihr Marketing.
EmoCompass®-Studie: Werbebotschafter Roger Federer
SRF-Interview: Verliert Toblerone ihre Swissness?
Toblerone produziert künftig auch in der Slowakei. Mit diesem Schritt muss der Hersteller das Label «Schweizer Milchschokolade» abgeben. Kann Toblerone – eine international wahrgenommene Schweizer Marken-Ikone – auf dieses Label verzichten, ohne dabei emotional an Swissness einzubüssen?
Einschätzungen aus Neuromarketing-Sicht liefert ein SRF-Radio-Interview mit Philipp Zutt:
Eine Beratung zum Anfassen
Wie wird eine Beratung für Kunden und Kundinnen wortwörtlich greifbar? Anlässlich der neuen Beratungsdienstleistung rund um Wohneigentum hat Zutt & Partner zusammen mit Raiffeisen ein innovatives Beratungs-Erlebnis entwickelt.
Das Ergebnis ist ein haptischer Eisbrecher, der mehrere Sinne anspricht. Gemeinsam mit der Raiffeisen stellen Kunden und Kundinnen eigenhändig ihre Bedürfnisse rund um Wohneigentum zusammen. Es entsteht ein kooperatives Beratungs-Erlebnis, das echte Beziehungen schafft und wirkungsvolle Emotionen auslöst.
In diesem Video erleben Sie die Beratung in Aktion:
Wollen auch Sie in Ihrem Beratungserlebnis für einen Wow-Effekt sorgen?
Radio Top: Welche Masken-Farbe verhilft zum besten Beratungserlebnis?
Welcher Einfluss hat die Corona-Maskenfarbe auf unsere Ausstrahlung? Wie auch die Farbe von Kleidern hat auch die Maskenfarbe eine starke psychologische Wirkung. Im Interview mit Philipp Zutt ging Radio Top dieser Frage auf den Grund.
Welche Masken-Farbe verhilft zum besten Beratungserlebnis?
Neuromarketing Insight Nr. 7: Preisanker
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Restaurant, blicken in die Menu-Karte und nehmen folgendes Angebot wahr: Rindsentrecôte für 39 Franken.
Vielleicht wirkt das etwas teuer auf Sie. Doch unabhängig von Ihrer persönlichen Preissensivität in Bezug auf ein Rindsentrecôte gibt es einen neuropsychologischen Trick, um diese 39 Franken (noch) kleiner wirken zu lassen.
Der Trick heisst «Preisanker». Wie dieser Neuro-Effekt funktioniert und wie er Ihre Produkte sowie Ihr Business beflügeln kann, erfahren Sie im aktuellen Insight-Video von Philipp Zutt:
Möchten Sie weitere Neuro-Prinzipien kennenlernen? In einer auf Ihre Branche massgeschneiderten Keynote über Neuromarketing kommen Sie und Ihre Crew auf neue Ideen und bringen dadurch Ihre Marke weiter.
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier.
Transkript zum Video
«Hallo, ich bin Philipp Zutt – zusammen mit meinem Team messe und und lenke ich seit 20 Jahren Emotionen.
In den nächsten gut 60 Sekunden erfahren Sie, wie Sie Preisanker einsetzen können, um zu steuern, wie teuer oder günstig Ihr Produkt wahrgenommen wird.
Stellen Sie sich vor, Sie studieren in einem Restaurant die Menükarte. Das Rindsentrecôte würde Sie ansprechen – mit 39 Franken empfinden Sie es heute aber als zu teuer und schauen deshalb weiter. Jetzt stellen wir uns die gleiche Situation nochmal vor – mit einer kleinen Anpassung: Sie studieren wiederum die Menükarte, auf der nun ein Kobe-Wagyu-Beef für 75 Franken zuoberst aufgeführt ist. Das darunterstehende Rindsentrecôte – immer noch 39 Franken – wirkt nun geradezu wie ein Schnäppchen – und diesmal greifen Sie zu.
Wieso? Was ist passiert? – Das Restaurant hat mit dem teuren Kobe-Wagyu-Beef, das durchaus als Produkt mit einem Rindsentrecôte vergleichbar ist, ganz geschickt einen sogenannten Preisanker gesetzt. Diesen haben Sie vielleicht nicht mal bewusst wahrgenommen – unbewusst Ihr Hirn aber schon. Dieses vergleicht nämlich sehr gerne und sehr effizient. Daher auch der Begriff «das vergleichende Hirn». Jeder neue Eindruck wird innert Millisekunden mit bestehenden, ähnlichen Eindrücken verglichen. Diese ähnlichen, bestehenden Eindrücke nennt man auch «Referenzerfahrungen». Sie sind die Basis dafür, wie Ihr Hirn den neuen Eindruck bewertet.
Die Methode des Preisankers können Sie also – geschickt eingesetzt – dazu nutzen, um genau solche Referenzerfahrungen für Ihre Kunden zu schaffen.
So wird das nicht ganz günstige iPhone im Vergleich mit dem iPhone Pro geradezu günstig erscheinen – oder der Staubsauger, der von 250 Franken auf 150 Franken runtergschrieben wurde, muss doch ein Schnäppchen sein, so denkt mindestens Ihr Hirn.
Mehr dazu und zu weiteren Pricing-Effekten in einem persönlichen Austausch. Bis bald.»
Neues Office & Gratis-Workshop
1978 gegründet, seit 37 Jahren in Wolfhausen bei Zürich und seit 20 Jahren als Neuromarketing-Pionier unterwegs, lotst Zutt & Partner nationale und internationale Unternehmen näher an die Kunden-Emotionen heran.
Ende September waren neue Büroräumlichkeiten bereit zum Bezug, der neue «Hafen» zur professionellen Navigation von Produkt-, Marken- und Kundenerlebnis-Emotionen heisst Rosswiesstrasse 29, 8608 Bubikon-Zürich.
In nur wenigen Gehminuten vom Bahnhof Bubikon und mit direktem Anschluss zur Autobahn erreichen Sie unsere Räumlichkeiten noch einfacher. Dazu kommt viel neu gestalteter Platz für kreative Workshops, SINNvolle Rituale und regen Austausch. Der Klick auf die Slideshow gibt Ihnen erste Einblicke:
Kommen Sie vorbei und erleben Sie die neuen Räumlichkeiten gleich vor Ort. Zur Feier können Sie einen gratis Workshop am neuen Standort gewinnen. In diesem Workshop erhalten Sie Inspiration und Anstösse mit Emotionalisierungs-Potenzial für Ihre aktuelle Marketing-Herausforderung. Nehmen Sie ganz einfach per Mail an der Verlosung* teil.
* Der Workshop findet in den Büroräumlichkeiten von Zutt & Partner in Bubikon statt. Die Teilnahme-Möglichkeit gilt vom 2. bis 30. November 2021. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Neuromarketing Insight Nr. 8: Post-Purchase Rationalization
Die meisten Marketingleute legen den Hauptfokus darauf, die Kunden zum Kaufen zu bewegen. Doch was geschieht nach dem Kauf im Kundenhirn?
Insbesondere bei teuren Produkten setzen bei den Kunden nach dem Kauf oftmals Zweifel und Reuegefühle ein. Die Kunden fragen sich also im Nachhinein: «War dieser Entscheid wirklich richtig?»
Diese negativen Emotionen können schwerwiegende Folgen für Ihr Marketing haben. Im neuen Insight-Video lernen Sie mit diesem Phänomen umzugehen:
Möchten Sie weitere Neuro-Prinzipien kennenlernen? In einer auf Ihre Branche massgeschneiderten Keynote über Neuromarketing kommen Sie und Ihre Crew auf neue Ideen und bringen dadurch Ihre Marke weiter.
Interessiert? Mehr Infos und ein unverbindliches Kontaktformular gibt’s hier.
Transkript zum Video
Hallo, ich bin Philipp Zutt. Zusammen mit meinem Team messe und lenke ich seit 20 Jahren Emotionen.
In den nächsten gut 60 Sekunden erfahren Sie, wie Sie sich die so genannte Post-Purchase Rationalization zunutze machen können.
Der Hauptfokus der meisten Marketingleute liegt darauf, wie man jemanden zu einem Kauf bewegen kann. Was dabei oft vergessen geht: Es ist genauso wichtig, sich auch nach dem Kauf um seine Kundschaft zu kümmern. Denn insbesondere – aber nicht nur – bei teureren Produkten und Dienstleistungen setzen meist unmittelbar nach dem Kauf Zweifel oder sogar Reue-Gefühle ein. Zum Beispiel fragt man sich: «Ist mein neues Mountainbike seinen Preis wirklich wert?» Oder: «War der kostspielige Coiffeur-Besuch wirklich schon wieder nötig?» Man beginnt also, den mehrheitlich emotional gefällten Entscheid rational zu hinterfragen. Dieser Effekt kann schwerwiegende Folgen haben. Es können sich so negative Gefühle gegenüber einer Marke festsetzen, die beispielsweise Zweit-Käufe verhindern. Oder noch viel schlimmer: Es entsteht negative Mund-zu-Mund-Werbung.
Es ist daher zentral, diesen Gedanken entgegen zu wirken oder noch besser, sie ins Positive zu drehen. Wie geht das? Indem man ganz gezielt Bestätigung und Rechtfertigung liefert. Beispielsweise der Uhrenhersteller Patek Philippe macht das genial. Seit Jahren wirbt er damit, dass man eine teure Luxusuhr nicht nur für sich kauft, sondern um sie später seinem Nachwuchs weiterzugeben. Wenn sich also so ein frischgebackener Uhrenkäufer oder eine Uhrenkäuferin fragt, War es wirklich richtig, 30’000 Franken für eine Uhr auszugeben? Ist sofort der Gedanke da: «Ja klar, sie ist ja nicht nur für mich, sondern auch für meinen Sohn oder für meine Tochter.»
Mehr dazu in einem persönlichen Austausch. Bis bald.
































